Zufrieden?: Bundesamt für Strahlenschutz antwortete auf Fragen der Einwohnerversammlung „Mobilfunk der 5. Generation (5G) in Freiburg“

 

„In der Zwischenzeit ist ein Kompetenzzentrum Elektromagnetische Felder in Cottbus gegründet worden. Auf das Schreiben des Bundesamtes vom 21.10.2020 in der Anlage wird verwiesen. Änderungen der bisher vom Bundesamt vertretenen Einschätzungen sind damit nicht gegeben, was die Einschätzung von Risiken oder Gefährdungen betrifft. Forschungen sind im Gange, teilweise liegen erste Ergebnisse vor (Stadt Freiburg Amt DIGIT, G-21/031, 15.1.2021 Seite 5).

Na, zufrieden gestellt?…

 

Erläuterung:

Bei der Einwohner_innenversammlung „Mobilfunk der 5. Generation (5G) in Freiburg“ am 13.11.2019 – beantragt durch das Aktionsbündnis Freiburg 5G-frei ! mit ca. 3800 Mitunterzeichner_innen –  sammelte das zuständige Amt für Digitales und IT auf beschreibbaren Plakaten im Foyer des Versammlungssaals auch Teilnehmer_innenfragen mit folgendem Ergebnis:

 

Plakatwände „5G: Wo sehen Sie noch Forschungsbedarf?“

  1. Immunisierung gegen irrationale, emotionalisierende+ populistisch vorgetragene Fortschrittsängste
  2. Reichweitenmaximierung
  3. Warum überflügeln Emotionen hier jedwede wissenschaftliche Erkenntnis?
  4. Wann werden die Ergebnisse der vom BfS erwähnten Forschungen zu G5-Risiken vorliegen?
  5. Erforschung von biolog. Wirkungen jenseits der Wärme/SAR Werte
  6. Summierung von Strahlenmassen
  7. Langzeitwirkungen
  8. Alternativen
  9. Wechselwirkungen d. versch. Strahlungsfrequenzen
  10. Wo kommen dieser Populismus und die Verschwörungsideologien her?
  11. Sind Wirkungen auf Natur/Tiere/Bäume erforscht?
  12. Langzeitwirkungen!
  13. Abschätzung des Vorsorge-Abstands zur Sicherung gegen möglicherweise später sichtbare Langzeitfolgen
  14. Macht 5G glücklich?
  15. Genexposition durch Mobilfunkstrahlung -> vererbbare Änderungen der Epigenetik?
  16. Thema „wachsende Unfruchtbarkeit“ auf beiden Seiten!
  17. Wie kann ich mich gegen 5G schützen! -> Strahlenbekleidung?

Das Bundesamt für Strahlenschutz vertreten durch die Präsidentin Frau Dr. Inge Paulini antwortete diesbezüglich an die Stadt Freiburg, vertreten durch Herrn Oberbürgermeister Martin Horn, am 21.10.2020, wie am 2.2.2021 dem Gemeinderat (TOP 6) berichtet und als Anlage 1 zu Drucksache G-21/031 veröffentlicht (Anmerkung: Beschriftung fälschlicherweise als Anlage 1 zu Drucksache G-21/013). Vorausgegangen war dem offensichtlich ein Schreiben des Oberbürgermeisters an des Bundesamt für Strahlenschutz am 15.9.2020 (Anmerkung: Die Gesamtliste Fragen und Statements aus der Einwohner_innenversammlung entstand am 13.11.2019 und wurde am 24.01.2020 erstellt und am 4.2.2020 dem Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung zur Kenntnis gegeben):

https://ris.freiburg.de/meeting.php?sid=ni_2021-GR-216&suchbegriffe=&select_koerperschaft=&select_gremium=&datum_von=2021-02-02&datum_bis=2021-02-02&entry=0&sort=&kriterium=si

https://freiburg.5g-frei.org/wp-content/uploads/2021-02-02_Gemeinderat_TOP_6-oeff_INFORMATIONS-VORLAGE_G-21-031_Anlage1.pdf

 

 

 

 

Ergänzende Hinweise:

1 Kommentar zu „Zufrieden?: Bundesamt für Strahlenschutz antwortete auf Fragen der Einwohnerversammlung „Mobilfunk der 5. Generation (5G) in Freiburg““

  1. Sie übernehmen Verantwortung für Mensch und Umwelt.
    Bewerben Sie sich beim Bundesamt für Strahlenschutz als
    Leiter*in
    Kompetenzzentrum EMF
    insbesondere für „Kommunikation und Information“
    in der Abteilung „Wirkungen und Risiken

    ionisierender und nichtionisierender Strahlung“

    Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) arbeitet für die Sicherheit und den Schutz der Menschen und der Umwelt vor Schäden durch Strahlung. Als wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde gehört das BfS zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU).

    Energiewende und Digitalisierung gehen einher mit tiefgreifenden technischen und gesellschaftlichen Veränderungen, die den Strahlenschutz zentral betreffen: Stromnetzausbau, Elektromobilität, 5G-Netze und -Anwendungen, Internet der Dinge. Diesen Entwicklungen gemeinsam ist eine Zunahme an elektromagnetischen Feldern (EMF) und damit mögliche Auswirkungen auf menschliche Gesundheit und Umwelt. Aus diesem Grunde wurde im Februar 2020 das Kompetenzzentrum EMF (KEMF) mit den beiden Schwerpunkten „Risiko- und Expositionsbewertung“ und „Kommunikation und Information“ am BfS gegründet. Das KEMF ist die zentrale Anlaufstelle in Deutschland für Fragen zu Strahlen- und Gesundheitsschutz zu EMF. Es besteht aus einem interdisziplinären Team und hat seine Geschäftsstelle in Cottbus. Aufgrund der herausgehobenen Bedeutung und Größe des KEMF ist für die nächsten Jahre eine gemeinsame Leitung vorgesehen, mit jeweils einem Mitglied der Leitung in Cottbus und einer bereits besetzten Position in Neuherberg. Perspektivisch ist angedacht, dass der*die Bewerber*in auf diese Stelle die Leitung alleinverantwortlich übernehmen soll.

    Ihre Aufgaben

    Neben den Aufgaben der gemeinsamen Leitung, der Steuerung und Lenkung des KEMF, sind Sie verantwortlich für alle organisatorischen Fragen des BfS-Standorts in Cottbus und vertreten das KEMF und seine Themen souverän nach innen und außen. Sie verantworten dabei insbesondere die Themen „Kommunikation und Information“ des KEMF und sind verantwortlich für die Entwicklung, Umsetzung und Koordination sämtlicher Kommunikations- und Informationsaufgaben. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit anderen Facheinheiten im BfS. Unter Ihre Zuständigkeit fallen unter anderem nachfolgende Einzelaufgaben des KEMF:

    Entwicklung eines Konzepts zur Gestaltung des Dialogs mit der Öffentlichkeit und Abstimmung der Aktivitäten des KEMF mit anderen Akteuren auf Bundes- und Landesebene
    Weiterentwicklung der Vorsorgestrategie der deutschen Bundesregierung im Feld EMF, Sicherstellung des Gesundheitsschutz in allen Anwendungsfällen von EMF
    Koordinierung der Geschäftsstelle des Runden Tisch EMF (RTEMF)
    Koordinierung und Mitbetreuung von Forschungsaktivitäten
    Beantwortung von EMF-bezogenen Presseanfragen, Vorbereitung von Pressemitteilungen und Presseterminen
    Entwicklung und Umsetzung zielgruppenspezifischer Informationsangebote zu EMF für die Öffentlichkeit und Mandatsträger auf Kommunal, Landes- und Bundesebene, digital und vor Ort
    Erarbeitung von Schulungsmaterialien sowie Identifikation, Betreuung und Schulung von Multiplikator*innen für die bundesweite Informationsbereitstellung
    Mitwirkung an vor Ort-Veranstaltungen zur Unterstützung anderer Akteure und Stakeholder
    Entwicklung und inhaltliche Umsetzung von Veranstaltungs- und Ausstellungskonzepten für die geplante stationäre und mobile Ausstellung
    Betreuung von Besuchergruppen, auch vor Ort (z. B. in Kommunen) und Teilnahme an Dialogveranstaltungen Dritter zu EMF-Themen

    Ihr Profil:

    Sie haben ein abgeschlossenes Hochschulstudium (universitäres Diplom oder Master), vorzugsweise in Kommunikations-, Sozial- oder Naturwissenschaften
    Idealerweise verfügen Sie über mehrjährige Erfahrung in der Wissenschaftskommunikation, wünschenswert im Bereich EMF
    Sie haben Führungserfahrung und Erfahrungen in Projektmanagement
    Sie verfügen sowohl mündlich als auch schriftlich über ausgeprägte
    Kommunikationsfähigkeiten und reden gerne vor Menschen. Idealerweise haben Sie auch Erfahrungen in konfliktären kommunikativen Situationen.
    Sie zeichnen sich durch hohe soziale Kompetenzen aus und arbeiten gern in interdisziplinär ausgerichteten Teams
    Sie sind bereit zu häufigen Dienstreisen

    Unser Angebot:

    Wir bieten Ihnen in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis im Rahmen flexibler Arbeitszeiten eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in einer wissenschaftlich-technischen Bundesoberbehörde (Dienstort: 03046 Cottbus) sowie

    Bezahlung nach Tarifvertrag (Entgeltgruppe 15 TVöD) bzw. bei schon bestehendem Beamtenverhältnis bis BesGr A 15 BBesO
    Betriebsrente (VBL) für Tarifbeschäftigte
    Vielfältige Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Entwicklung
    Möglichkeit zum Mobilen Arbeiten
    Eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie

    Das BfS gewährleistet die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter und fördert die Vielfalt unter den Mitarbeitenden. Von schwerbehinderten Bewerber*innen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt; sie werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Wir freuen uns, wenn sich von dieser Ausschreibung alle Nationalitäten angesprochen fühlen. Die Stelle ist teilzeitgeeignet.

    Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Bitte senden Sie diese mit aussagekräftigen Unterlagen (neben Anschreiben, Lebenslauf, Qualifikations- bzw. Studiennachweise, Arbeitszeugnisse bzw. dienstliche Beurteilungen, relevante Fortbildungsnachweise, ggf. Nachweis über Schwerbehinderung) und unter Angabe der Kennziffer 2011 / KEMF bis zum 04.02.2021 (Eingang im Bundesamt) per E-Mail (bitte PDF-Format nutzen) an bewerbungen@bfs.de oder postalisch an:

    Bundesamt für Strahlenschutz
    Personalmanagement, Postfach 10 01 49, 38201 Salzgitter | Verantwortung für Mensch und Umwelt |

    Fundstelle am 18.3.2021
    https://www.politik-kommunikation.de/jobs/archiv/leiterin-kompetenzzentrum-emf-cottbus-bundesamt-fur-strahlenschutz-bfs-12955330

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